3. Januar 2010

Silvester


Silvester im French Quarter von New Orleans.

Es ist unglaublich wie voll die Straßen, vor allem die Bourbon Street schon nachmittags sind. Teilweise versuchen hier und dort noch Autos durch die Straßen zu kommen, das dauert dann aber 10mal so lang, wie zu Fuß.

Ich weiss gar nicht was ich hier zu noch schreiben soll, eine einzige große Party auf der jeder Willkommen zu sein schien und jeder, der sich nicht vorher schon mit den Hangranaten (Mixgetränke mit schätzungsweise 40% Alkohol) in den Alkohol Himmel geschoßen hat, auf seine Kosten kommen kann.


Hier ist das Gefäß des GranatenGetränks. Für mich war einer erstmal genug für den kompletten Nachmittag!

Später wurden die Straßen dann noch voller, genauso wie die Bars, Discos, Strip Clubs und Freßbuden. Je älter der Abend wurde desto weniger Fotos hab ich dann auch gemacht, sodass leider kein gutes vom Feuerwerk über dem Mississippi dabei ist. Aber ich hab ein kleines Video mit meiner Kamera gemacht, wer das sehen möchte kann sich ja auf bekannten Wegen bei mir melden.
Ich glaub ich bin dann so um kurz nach 5 in meiner letzten Bar gewesen und hab mich dann glücklich aber erschöpft zurück ins Hotel gemacht.

Ein gelungener Abend!

Frohes neues Jahr wünscht,
Stephan

31. Dezember 2009

Arkansas, Memphis, Mississippi, New Orleans Ankunft


Die Reise geht weiter,
nach Dallas haben wir in einem Rutsch komplett Arkansas durchquert und dabei ganz schön viel Wasser neben den Straßen gesehen.

Im Staatendreieck von Arkansas, Tennessee und Mississippi auf der Ostseite (links vom Flußlauf) des Mississippi in Tennessee ist Memphis unser Ziel für den nächsten Tag.

In Memphis haben wir einen Tag und zwei Nächte verbracht.Links seht ihr einen netten Platz in der Innenstadt und rechts ein Typisches Bild aus einer Bar auf der Beale Street. Die Band war übrigens ziemlich cool und nicht nur in dieser Bar.


Auf dem Weg von Memphis nach New Orleans hatten wir noch eine unverplante Nacht. Wir haben uns entschieden den Highways fern zu bleiben und die Straßen zu befahren, die dem Mississippi am nächsten sind. Die Nacht haben wir dann in Vicksburg verbracht. Am Tag haben wir dann noch an einem Museum das komplett dem Mississipi gewidmet war besucht, wo das Foto links enstanden ist. Der Fluß ist ganz schön breit. Der Rhein ist dagegen ein Provinzbächlein.


In New Orleans angekommen, haben wir uns erstmal gestärkt in Bubba Gumps Schrimp - Restaurant. Die Bilder dürften für sich sprechen.

Das Wetter war heute ziemlich verregnet

Am Ende des Abends ist aber trotzdem noch unten stehendes Bild entstanden. Links der Fluß, rechts die Ausläufer der French Corner.



Ich wünsche allen ein super Weihnachten gehabt zu haben und wünsche einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr!

Bis bald

27. Dezember 2009

Weihnachten Dallas

Hi Leute,


Rechts koennt ihr unseren Weihnachtsschmaus sehen! Steaks, Schrimps, Bohnen und Backofenkartoffeln. Wie ihr euch vorstellen koennt sind wir gut und lecker satt geworden.


Heute sind wir auf unserem kleinen Raodtrip nach Dallas aufgebrochen und sogar gut angekommen. Das Ziel war das Basketballstadion der Dallas Mavericks, die sich den Memphis Grizzlys stellten und aus einem spannenden Match 106 zu 101 siegreich hervorgetreten sind.

Hier ein Foto von Dirk wie er sich und seine Truppe warm macht fuers Spiel. (eigentlich muessteich jetzt sagen, dass waerend des Spiels zu viel Spannung war, um zu fotographieren, aber ich habs einfach nicht hinbekommen, eine gute Szene ins Bild zu bekommen.)
Zum Schluß noch ein Bild aus dem Auto, waerend wir auf die Stelle zufahren, an der John F. Kennedy erschossen wurde.
Heute Nacht werden wir hier in einem Motel unterkommen. Mal sehen was sonst noch so passiert.

Bis zum naechsten mal wenn ich W-LAN Empfang hab ;)

Beste Gruesse aus Dallas,

Stephan

16. Dezember 2009

Rockets for the win!

HeyHo!


Heute haben wir es endlich geschafft auch mal eine Sporveranstaltung zu besuchen! Und ich konnte meine neue Kamera einmal testen.

Leider habe ich schnell gemerkt, dass ich dafür noch eine speichererweiterug benötige! Dafür kommt der Gutschein von den Lieben zuhause gerade recht!! Danke Hiermit nochmal an alle die daran mitgewirkt haben! Ich hoffe das restliche Paket kommt trotzdem noch an!

Nun aber wieder zum Spiel. Houston Rockets gegen Detroid Pistons. Bis auf die ersten fünf Minuten waren die Rockets eigentlich die ganze Zeit am führen. Von ein paar netten Körben abgesehen war es also kein wirklich spannendes Spiel. Die Atmosphäre aber war super!


Wir hatten Karten für Plätze ziemlich weit oben, dort wo die Tribüne so steil nach oben geht, dass ich mich gefürchtet habe runterzufallen.

In den doch häufigen Pausen des Spiels gab es nicht wie im Fernsehen Werbung zu sehen, sondern Maskotchen und Cheerleaders ;) . Ausserdem haben die mehrfach Fanartikel insPublikum geschmissen. Super Sache das!

Nun will ich euch aber auch die Fotos von der neuen Kamera nicht vorenthalten, viel spass!


mfg.

Stephan

15. Dezember 2009

BlackFriday, Bootstour und Houspartys

Hi Leute,

Ist schon etwas länger her, aber ich wollte nicht zuviel unnützes Zeug daher schreiben.

Mein erstes Thema heute ist Thanks giving und der Blackfriday, die immer irgendwann Mitte/Ende November auf ein Wochenende fallen. Ich hatte glücklicherweise an beiden diesen Tagen frei.
Die meisten Americaner treffen Ihre Familien eher an Thanks Giving beim Truthahn essen, als an Weihnachten, entsprechend voll waren die Straßen. Wir selbst haben an diesem Donnerstag unseren Kater ausgeschlafen, den wir von Mittwoch Nacht mit aus Mollys Pub genommen haben^^.
Der Black Friday (keine Ahnung warum der so heisst) ist der SupersonderangebotsTag in Amiland. Wer morgens ab 4 a.m. in den Laden kommt und weiss, was er haben will, kann bis zu 80% sparen. Ich war diesmal allerdings erst um 9 uhr im ersten Elektronikladen und konnte noch eine nette Kamera für 70% des normalen preises erstehen.

Die nächsten Wochen verliefen relativ normal, ein Besuch in DownTown, ein Besuch in den Woodlands Pubs (gehobenere Wohn- und Gewerbegegend.), ein paar Kinofilme (Ninja Assassin ist ein netter Spladder Film, wer auf Action mit Schwertern ala Blade3 steht, darf den auf keinen Fall verpassen!) und regelmässige Besuche in Mollys Pub ;).

Am Freitag dann, haben wir es es endlich mal geschafft, jemanden zu finden, der nach 2a.m. (dem texanischen Bürgersteighochklappzeitpunkt) uns noch mit in seine Bude nimmt für eine House Party. Der Hausbesitzer ist 29 Jahre alt, hat ne Chopper in der Garage, nen Truck davor, nen Pool Billard Tisch, drei große Flachbildschirme und verschiedene Musikintrumente in seinem Wohn/Spielzimmer stehen und war recht großzügig beim eingießen. Die Party war allerdings dann auch nicht mehr von soo langer Dauer, weil dann doch einige müde wurden.
Beim nächsten mal schaffen wir es dann auch bestimmt noch ein paar mehr Leute dahin mitzubekommen, sodass das ganze dann auch noch länger am leben bleibt, hoffe ich :).

Der Samstag danach war wiedermal ziemlich verkatert, was bestimmt am americanischen Bier liegt...

Am Sonntag dann, also Gestern, hat uns ein Arbeitskollege eingeladen mit seinem Boot ne Runde über den Lake Conroe zu schlendern. Als wir mit dem Ding dann aus dem Hafenbereich heraus waren (in dem man nur so schnell fahren durfte, dass das Boot keine Wellen macht), hat er dann mal gezeigt wie schnell so ein 250PS Motor die Schraube durchs Wasser quirlen kann.
Und just als wir in voller Fahrt über den See jagten (70km/h schätze ich jetzt mal) haben wir über uns ein Päärchen Weisskopfseeadler bei der Nahrungsbeschaffung sehen können! Geiles Erlebniss muss ich hier mal sagen und schade, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte :(.  Selbst Anthony (unser Kollege) hat sowas noch nicht gesehen gehabt.

Ok, Ich denke dass soll auch erstmal wieder genug sein.

Ich wünsch euch allen eine offene und herzliche Adventszeit und falls ich mich bis dahin nicht melde, natürlich auch frohe Weihnachten (Ja - die Amis schmücken Ihre Häuser wie in den Filmen^^) und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

Die besten Grüße aus Houston,

Stephan!

20. November 2009

Austin

Hey Leute,


Letztes Wochenende zogen wir weitere Kreise um Houston. Uns wurde erzählt das die Party in Austin gerockt wird. Und ich möchte das hiermit offiziell bestätigen!
Austin ist zwar immernoch Texas und sogar die Hauptstadt dieses doch eher prüden Staates (Sperrstunde 2am :( ) aber auch die Hauptstadt der Studenten und lieberalen und Die wissen zu feiern. Aber eins nach dem anderen:

Auf dem Hinweg konnten wir nicht umhin in Lockhart halt zu machen, um uns das berühmte Barbecue schmecken zu lassen. Stellt euch ein kleines Nest einer Stadt mit einer netten Altstadt vor, die original wie eine Westernkullise aussieht. Nicht weit von dieser Altstadt steht eine Große Scheune. Mit dem simplen Wort Barbecue über der großen Eingangstür. (Ihr erinnert euch an die sonst so gehasste aber Massenhaft vorhandenen Werbeschilder?)
Ok, wir hatten ein paar Stunden Autofahrt hinter uns und vorher extra nicht viel gegessen und gingen voller Vorfreude in den Schuppen. Groß wie alles hier in Texas waren auch die Räume in denen "gegessen" wurde an denen wir vorbeiliefen, um unsere Bestellungen abzugeben.
Auf dem Bild seht ihr die Küche. Räuchergrills in Massen. Man bestellt in Pfund Fleisch: Rind oder Schwein und von welchem Körperteil es stammt. Das ganze wird dann auf dickes Papier gelegt und man bekommt ein paar Scheiben Toast dazu.
Gabeln gibts nicht, Messer nur in Plastikausführung. Purer Genuß halt ;).
Wir haben nicht alle unsere Portionen aufgegessen bekommen.

Jedenfalls waren wir danach erstmal wieder gestärkt und sind weitergefahren nach Austin und haben in ein Motel eingecheckt. Danach ging es auf Erkundungstour. Das Capitol Building ist schon ziemlich beeindruckend und die ganze Stadt viel freundlicher und grüner als Houston. Insgesammt sehr nett.

Während des Sonnenuntergangs haben wir uns noch einen riesigen Schwarm Fledermäuse angeschaut, die unter einer der Brücken am nächsten zu Downtown hausten. Leider kann man die kleinen Viehcher in der angehenden Dunkelheit nicht wirklich Fotografieren, sonst würde ich das auch mit euch teilen.


Den Abend haben wir dann auf der 6st Street und dem Warehouse District verbracht. Hatte einige Ähnlichkeit mit der Jüdefelder in Münster, nur größer, breitere Straßen und mit verrückteren Leuten auf der Straße. In den Bars wird Lifemusik gespielt oder DJ's legen auf, in einigen wird auf der Theke getanzt, in anderen an der Stange. Überall gibts Bier, Pizza oder HotDogs.
Der Warehouse District ist etwas edler wenn man es in einen der Clubs geschafft hat, draussen stehen immernoch ab und an strange People herum. Wir sind viel herumgelaufen und haben einige Stopps gemacht bis um 2am die nicht vorhandenen Bürgersteige Hochgeklappt wurden.

Auf dem Rückweg am Sonntag haben wir noch einen Umweg zu einem Park gemacht. Um einen netten See herum haben die Amis hier versucht ein bisschen Natur zu wahren. Hier noch ein Bild davon:

Das wars auch schon wieder.

Man liest sich.

Stephan

1. November 2009

Wie die Sonne uns erwischt hat

Am Samstag, also gestern, sind wir schon recht früh aufgebrochen, um uns eine sehr bekannte Flugshow anzusehen. Wir hatten sogar unsere Jacken und Pullover mitgenommen, weil die Luft doch recht kühl war morgens.

Auf dem Weg nach DownTown, wo wir zwei Kollegen abgeholt haben, ist uns wiedereinmal aufgefallen, wie verschieden die texanischen Behörden mit Situationen umgehen. Ihr müsst wissen, neben jedem Highway ist ein Feeter, bei uns meist dreispurig bei drei oder vierspurigen Highways. Der ist einzig und allein dafür da, dass die Autofahrer die auf den Highway wollen schon mal auf tempo gebracht werden um dann bei den Auffahrten nicht mehr so doll beschleunigen zu müssen und bei den Abfahrten nicht bremsen.
Nach jedenfalls ca. 15 Min Highwayfahrt kommt plötzlich der Verkehr ins stocken und wir werden immer langsamer. Am Horizont erkennen wir eine Rauchwolke, bei der ich erst davon ausgegangen bin, dass sie aus einem Industrieschornstein komme.
Je näher wir kamen, desto sicherer wurde es, dass es ein Unfall war. Ein Auto hatte sich über die Betonleitplanke gelegt und war auseinandergebrochen und angefangen zu brennen.
Es brannte noch als wir daran vorbeifuhren. Die Polizei und Feuerwehr standen daneben und haben versucht das ganze unter Kontrolle zu bringen.
Das krasse daran finde ich, dass wirklich nur die zwei Spuren des Highways gesperrt wurden, auf denen Trümmerteile lagen. Ich denke in Deutschland wäre bei so einem Unfall komplett die Autobahn gesperrt worden. Dabei hätten die Amis hier ja noch den Feeter gehabt als überbrückungsmöglichkeit.
Als ich das Foto vom Unfall gemacht habe, wärend Tim gefahren ist, kam ich mir schon ziemlich Sensationsgeil vor, auch wenn wir wohl eines der Autos waren, die versucht haben schleunigst an der Stelle vorbeizukommen.

Ok, das soll hier aber nicht den Tag schmälern. Wir haben dann noch ca. eineinhalb Stunden gebraucht bis wir am Flugplatz waren. Was an sich ziemlich schnell war, weil wir eine Park&Ride Möglichkeit genutzt haben. Die Autos die direkt zum Gelände gefahren sind haben allein zwei Stunden imStau gestanden um einen Parkplatz dort zu bekommen.

Das erste was wir am Gelände gesehen haben war der B52 Bomber. Der Bomber mit dem auch Atomwaffen Abgeworfen werden. Ich galube aber, dass man damit auch alle anderen großen Waffen abfeuern kann. Insgesamt ist die Show sehr Militaristisch aufgebaut gewesen.


Auf dem nächsten Bild seht ihr den Formationsflug eines der Militärisch am meisten genutzen Flugzeuge und seines aktuellen Nachfolgers. Der Kleine hat schon im Zweiten Weltkrieg und bei der Blockade West Berlins seine nicht bewaffnete Nützlichkeit vielmals unter Beweis gestellt. Der Große wird auch heute noch für die meisten Truppenbewegungen der amerikanischen Armee benutzt.

Auch einpaar Kuriositäten waren dabei, wie ein Fliegender Modell Rasenmäher und eine Frau, die stehenderweise auf einem Doppeldecker geflogen ist.










Danach wurde dann in großem Getöse und mit Pyrotechnik die Schlacht von Pearl Habor nachgestellt. Der Himmel war voll von Japanischen Kampfflugzeugen, ich frag mich warum gerade die Amis diese Flugzeuge weiterhin warten und fliegen^^.



Wärendessen haben wir uns die ausgestellten Flugzeuge und Hubschrauber angeschaut. Das Foto mit dem Black Hawk im Hintergrund musste ich einfach machen lassen ;).



Der Höhepunkt der Show waren 6 blaue Kampfjets, die Blue Angels. Die sind brav in formation ein paar Kunststücke geflogen. leider so schnell, dass Tim sie nicht auf seiner Kamera festhalten konnte^^.

Wie ihr am Himmel seht, hat sich am ganzen Tag kein Wölkchen am Himmel gezeigt und uns beste Sicht beschert. Immer mit Blick in die Sonne kann ich heute kaum mehr lächeln, weil ich solch einen Sonnenbrand habe. Aber Björn und Tim und unseren anderen Begleitern geht es da nicht sehr viel anders.

Daher werd ich jetzt auch mal wieder aufhören und weiter meine Wunden lecken.

Man liest sich, bis bald

Beste Grüße aus Houston,
Stephan